Die Avocado, eine recht unscheinbare Frucht die uns die Natur geschenkt hat. Birnenförmig, Grün bis rötlich braun, fast schwarz. Je nach Sorte glatt bis stark genoppt, also nichts was irgendwie auffällig ist. Auffällig ist aber das was in ihr steckt. Mit 23,5g Fett je 100g verzehrbarer Frucht gilt sie erst mal als Fettbombe, aber auch nur auf den ersten Blick. Die Fette der Avocado sind aber echt gesund und – zum Beispiel in Smoothies – wichtige und äußerst Hilfreiche Botenstoffe. Denn durch die Fette werden die Nährstoffe der Smoothies um 50% bis 100% besser vom Körper absorbiert. Aber schauen wir uns das doch nun mal genauer an.

Die Avocado

Sie stammt aus der Familie der Lorbeergewächse und manch einer kennt sie auch noch als Butterfrucht. Die aus Südmexiko stammenden Bäume der Avocado können bist zu 15 Meter hoch werden. Die meisten Avocados stammen heute aus Mittel- und Südamerika, Indonesien und einigen afrikanischen Ländern. Am weitesten verbreitet sind die Sorten Fuerte und Hass. Die Avocados der Sorte Fuerte haben eine ehr glatte grüne Schale. Die der Sorte Hass hingegen haben eine teilweise stark genoppte Schale und einem recht würzigen Geschmack.




Geerntet werden Avocados in aller Regel unreif, das sie gewöhnlicher weise auch unreif vom Baum fallen und erst dann nach reifen. Demnach ist eine wirklich frische Avocado im Supermarkt auch meist noch unreif und recht hart.

Was steckt denn alle in der Wunderfrucht?

Das lässt sich einfach auf den Punkt bringen: Jede Menge Gutes! Um dies nun übersichtlich darzustellen Habe ich einfach mal alles in der folgenden Tabelle dargestellt.

So finde ich eine frische und reife Avocado

Es ist nützlich zu wissen, welche Sorte Avocado im Supermarkt zum Verkauf liegt, diese Information findet man aber meist am Preisschild oder auf einem kleinen Aufkleber auf der Avocado selbst. Die Sorte Hass bekommt mit zunehmender Reife auch eine zunehmend dunklere bis schwarze Schale, was dann aber auch kein Zeichen von Verderb ist. Bei der Sorte Fuerte sieht das anders aus, da kann eine dunkle bis schwarze Schale durchaus ein Zeichen für Verderb sein. Um aber wirklich sicher zu gehen wählt man eine grüne, noch feste Avocado aus und lässt diese zuhause unter optimalen Bedingungen reifen. So erhält man auch den Besten Geschmack.

Zuhause lässt man sie dann bei Zimmertemperatur, keinesfalls auf der Heizung und am besten auch von kühlen Zuglüften geschützt, ein paar Tage (bis zu 10 bei Früchten aus dem Supermarkt) reifen. Am kann die Avocado auch in eine Papiertüte gemeinsam mit einem Apfel einwickeln. Der Apfel sorgt für eine schnellere Reifung da er das Reifegas Ethylen versprüht. Wenn man die Reifung noch ein paar Tage verzögern möchte gelingt dies im Kühlschrank.

Ein nun reife Avocado erkennt man daran dass sie leicht nachgibt wenn man mit dem Finger drauf drückt. Die Farbe der Schale kann ausser acht gelassen werden, da auch reife Früchte oft durchaus noch grün sind. Auf diese Weise können Sie auch unabhängig der Sorte, denn es gibt ja noch mehr als zwei Sorten, sagen, ob die Avocado bereits reif ist.

Sehr umfangreich, daher gibt zur Avocado insgesamt drei Beiträge.

Avocado – Wunderfrucht der Natur (Teil 2)
Avocado – Wunderfrucht der Natur (Teil 3)