Viele von uns kenne sie noch auch unserer Kindheit, die Esskastanie. Ich kann mich noch recht gut daran erinnern wie ich mich als Kind gefreut habe wenn meine Eltern Kastanien mitbrachten und wir sie gemeinsam auf unserem alten Herd rösteten. Da werden wahrhaftig Kindheitserinnerungen wach. Umso besser, dass wir nun Herbst haben, denn Herbstzeit ist Kastanienzeit.

Was ist die Esskastanie?





Die Esskastanie ist die Frucht der Edelkastanie, sie ist ein Buchengewächs und in Europa sogar heimisch, zumindest in den südlicheren Regionen. Es gibt auch die Rosskastanie, die jedoch botanisch gesehen nicht verwandt sind. Die augenscheinliche Verwandtschaft und Namensähnlichkeit beruht auf der Erscheinung der Frucht beider Bäume die sich sehr ähnlich sind.

Was muss ich beachten, wenn ich selbst welche sammeln möchte?

Frucht der Esskastanie

Frucht der Esskastanie

Dazu habe ich neulich einen tollen Blogpost von Michaela auf My Sportblog Berlin gelesen, der mir sofort Lust auf Esskastanien machte und mich mehr oder weniger zu diesem Post inspiriert hat. In einem authentischen Video werden die unterschiede erklärt, die eigentlich leicht zu erkennen sind. Noch im Wald werden die gefundenen Kastanien mit dem Camping-Kocher zubereitet und verzehrt.

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Frucht der Rosskastanie

Im wesentlichen unterscheiden sich die Früchte zueinander. Die Esskastanie hat eine feinstachelige Fruchthülle, also viele kleine Stacheln. Die Frucht selbst läuft spitz zu. Bei der Rosskastanie und auch der Roten Rosskastanie sind die Früchte rundlicher. Die Frachthülle der Rosskastanie trägt grobe Stacheln und deutlich weniger zahlreich. Die Fruchthülle der Roten Rosskastanie hat keine Stacheln und ähnelt ehr der Walnuss.

Was macht die Esskastanie so gesund?

Sie ist nicht nur basisch und glutenfrei, sondern auch noch Träger komplexer Kohlenhydrate. Durch die komplexen Kohlenhydrate wird die Frucht zu einem guten und gesunden Energielieferanten. Wer regelmäßig Kastanien isst, tut sich wahrhaftig was gutes. Wer beispielsweise Probleme mit seinem Blutdruck und/oder dem Herzschlag hat kann auf positive Auswirkungen hoffen.

Die Esskastanie ist reich an Nährstoffen, das zeigt die Tabelle weiter unten nochmal deutlich. Viele Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien bewirken viel Gutes in unserem Körper. hierzu empfiehlt es sich auch einen Artikel von Zentrum der Gesundheit zu lesen, in dem nochmal tiefer auf die Esskastanie eingegangen wird und den ich auch sehr gut finde.

Zubereitung der Kastanien

Die Kastanien lassen sich auf viele Arten zubereiten, wie du auch in dem Artikel auf Zentrum der Gesundheit sehen wirst. Ich persönlich mag sie am liebsten einfach geröstet.

Als Kind haben wir im Herbst häufiger Kastanien auf dem Herd oder Ofen geröstet. Dazu wurde die braune Schale einfach kreuzförmig eingeschnitten und die Kastanien auf den Ofen gelegt. Bis zur gewünschten Bräunung wurden sie mehrmals gewendet, alles in allem etwa 10 bis 15 Minuten wenn ich mich recht erinnere.




Man kann aber auch Brotaufstriche und Suppen daraus machen, oder rösten und in den Salat geben. All das werde ich jetzt mal ausprobieren. In diesem Sinne, auf in den Wald.

Nährstoffe der Esskastanie